Funktionsprinzip

Eine elektrische Zigarette besteht im Wesentlichen aus drei Teilen, dem Akku, dem Depot für das Liquid sowie der Verdampfer-Einheit.

Der Akku liefert die benötigte Energie für die Verdampfer-Einheit. Hierbei wird zwischen Einwegmodellen und den aufladbaren Varianten unterschieden.

Im Depot befindet sich das jeweilige Liquid. Das Liquid ist die aromatische Flüssigkeit, welche beim Betrieb der elektrischen Zigarette verdampft wird. Hierbei kann zwischen verschiedenen Geschmackssorten gewählt werden. Neben den klassischen, tabakähnlichen Geschmackssorten werden beispielsweise auch fruchtige Sorten angeboten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit verschiedene Nikotinstärken sowie nikotinfreie Liquids einzusetzen. Darüber hinaus kann oftmals auch zwischen unterschiedlichen Aromaintensitäten gewählt werden. 

 

Die Verdampfer-Einheit ist am Liquid-Depot der elektrischen Zigarette angebracht. Bei einem Zug an der elektrischen Zigarette oder der Betätigung des Druckknopfs (abhängig vom Modell) wird der Verdampfer aktiviert. Hierbei wird das jeweilige Liquid durch die im Verdampfer integrierte Heizwendel erwärmt, wodurch der aromatische Dampf entsteht. Dieser kann dann auf herkömmliche Weise inhaliert werden.

Der wesentliche Unterschied zur normalen Zigarette besteht darin, dass kein Verbrennungsvorgang sondern lediglich ein Verdampfen von statten geht.

 

Aus diesem Grundprinzip entwickelten sich vier 

verschiedene Systeme für elektrische Zigaretten

 

Die elektrische Zigarette mit Wattedepot

Bei diesem System träufelt man Liquid in das Wattedepot und steckt es auf die Verdampfer-Einheit. Dieses System erzeugt vergleichsweise wenig Dampf und es kommt häufig zu kokeligem Geschmack durch das Wattedepot. Es gilt als veraltet und wird von Elvapo nicht angeboten.


Die elektrische Zigarette mit Cartomizern

Ein Cartomizer besteht aus zwei fest verbundenen Einheiten, dem Liquid-Depot und dem Verdampfer. Die zwei integrierten Heizwendeln sorgen immer für eine konstante Dampf- und Geschmacksentwicklung des gewünschten Liquids. Hierfür ist der Cartomizer mit einer speziellen hitzebeständigen Watte ausgekleidet, wodurch das eingefüllte Liquid optimal aufgenommen und gespeichert wird. Ein großer Vorteil der Cartomizer ist, dass sie sich schnell auf- und abdrehen lassen. Folglich kann problemlos zwischen Geschmacksrichtungen und Nikotinstärken gewechselt werden.

Das Cartomizer-System zeichnet sich durch die sehr große Flexibilität in der Benutzung aus und ist darüber hinaus wartungsarm und leicht in der Handhabung.

Die elektrische Zigarette mit Tank-System

Bei diesem System sind das Depot (hier ein Tank) und die Verdampfer-Einheit wie bei der elektrischen Zigarette mit Wattedepot getrennt. Das Wattedepot wird jedoch durch einen Tank mit hohem Fassungsvermögen für Liquids ersetzt. So kann man als mittelstarker Raucher schon mit einer Füllung über den Tag kommen.

Die Besonderheit bei Tank-Systemen ist, dass bei den entsprechenden Verdampfern viel Wert auf Qualität gelegt wird. So sind die meisten Verdampfer aus dem vollen Metall gedreht und im Inneren befindet sich eine leistungsstarke Heizwendel. Ein Bündel aus vielen, feinen und extrem hitzebeständigen Glasfasern stellt den optimalen Liquidfluss zur Heizwendel sicher. Dadurch besteht auch das Problem der kokelnden Wattierung nicht mehr. Alle Bauteile sind hitzebeständig, sodass auch bei voller Leistung und langer Betätigung die Temperatur die Belastungsobergrenze der Bauteile nicht erreicht.

Die Wahl des richtigen Akkus

Die oben beschriebenen Systeme bilden die wichtigsten momentan angebotenen Verdampfungs-Systeme im Bereich der elektrischen Zigarette ab. Grundsätzlich kann der Akku, zu Aktivierung bzw. Betätigung der jeweiligen Systeme frei gewählt werden. Wichtig ist hierbei zunächst, dass die Gewindeangabe des Akkus mit der des jeweiligen Systems übereinstimmt. Um stets den optimalen Genuss und ausreichende Dampfentwicklung sicher zu stellen, muss selbstverständlich acuh auf die Akkustärke geachtet werden. Bei den klassischen Cartomizer-Systemen kommen in der Regel 280-mAH-Akkus zum Einsatz. Tank-Systeme benötigen dagegen schon deutlich mehr Akkuleistung. Hierbei kommen häufig 750-900-mAh-Akkus zum Einsatz. Cartomizer-Tank-Systeme können je nach Widerstand sogar eine noch größere Akkustärke benötigen. Häufig sind hierbei sogar 1700-mAh Akkus von Nöten.

Neben dem Gewinde und der Akkustärke unterscheiden sich die Akkus auch durch Ihre speziellen Features. So kommen bei den Akkus verschiedene Formen der Akkustandanzeige zum Einsatz. Darüber hinaus können Akkus für E-Zigaretten über Tastensperren oder Widerstandanzeigen und ähnlichen Features verfügen.